Ein Garten ist der sichtbare Teil einer Seele 

Komm mit auf einen kleinen Rundgang durch den Wandelgarten!




18. November 2025

Sonnenaufgang im Wandelgarten. Alles strahlt und glüht noch einmal auf. Der erste Nachtfrost hat alles mit Extraglitzerglanz verziert. 
Bin ich froh, daß ich schon in den zwei letzten Wochen konsequent alle nicht winterharten Pflanzen reingerettet habe... jetzt kann ich mir beruhigt auf der Fotorunde selbst die Pfoten abfrieren...

Mitte November 2025

Die letzten Kundengärten sind winterfest gemacht, mit Blumenzwiebeln vollgesteckt und auf nächstes Jahr verabredet. Jetzt könnte ich eigentlich Winterpause machen.
Wenn da nicht noch ein kleines Projekt im Wandelgarten warten würde. Was heißt warten... ich hab die Idee am 10. und leg am 11. los.
Die Indianerbananen sollen alle umziehen, die zwei ersten habe ich ca 2017 gesetzt... das wird lustig, einen ausreichend großen Wurzelballen mitzunehmen...
Der schon bestehende Heilplanzengarten hinter den Gemüsebeeten soll eine Prärie werden, denk ich erst... und zu den Gräsern dann Kräuter...nein nützliche Kräuter, also Heilpflanzen...
Am Ende wird die Präriidee zurechtgestutzt auf ein paar besonders schöne Nordwindgräser und der Heilpflanzengarten wird somit riesig. Nach körperlichen Anwendungsgebieten sortiert wachsen dort jetzt alle wichtigen Heilpflanzen, und die Indianerbananen müssen mit umziehen, ob sie wollen oder nicht (das werde ich nächstes Frühjahr sehen, wie sie austreiben).
Der Spaten ist von meiner Arbeitwut glatt überfordert und das Metall -nicht der Holzstiel- bricht..

Dafür will der Tontopf mit der Choisya dann fast nicht zerbrechen, als mir kurz drauf einfällt "ich brauch mehr Immergrünes in den Beeten!" Rausziehen ist nicht, da der Topf einen Bauch  hat. Das war mir damals schon beim Pflanzen klar, aber egal. Ich will nämlich die Choisya auf den Platz setzen, den bis eben noch die Weigelie innehatte. (Diese zieht in einen anderen Garten auf 900Hm, aber das ist eine andere Geschichte.) Nach der immergrün-Aktion hab ich auch fast alles was winterhart und immergrün ist, im Garten. Außer Kirschlorber und Thuja. Nein Danke.
Ich bin so gespannt, we die umgesetzten Kräuter, Bäume, immergrünen Sträucher, Gräser (und das nichtimmergrüne Nordwind) nächsten Frühling loslegen. Der Mai wirds zeigen.

Anfang November 2025

Der November ist wie der Mai ein Monat der rasanten Gartenverwandlung.
In großen Schritten verkürzt sich die Tageslänge. Durch den Bergrücken des Kandels im Süden ist hier schon gegen 15.00h Sonnenuntergang. Bis zum Ende des Novembers um 14.00h... Dafür scheint dieses Jahr nach dem ziemlich regenreichen Sommer ab morgens gegen 8.00h fast durchgehend die Herbstsonne! Ab dem Elztal, ca 5km talabwärts, vergrauen dicke Nebelwalzen den Tag.

Während die Hochsommerblüher nochmal ein paar letzte Blüten an der Start schicken, nehmen Herbstblüher erst Fahrt auf. Es wird schließlich durchgeblüht, da gibts kein Pardon. Beeren und späte Früchte geben noch ihren Glanz dazu.

September und Oktober 2025

Der goldene Herbst - im Wandelgarten wird er wahr. Indianerbananen, Kaki und Lebkuchenbaum leuchten, mit vielen anderen zusammen, um die Wette. Letzerer lässt nach jedem Regen sein Laub, vor allem das schon abgefallene, intensiv nach Lebkuchen duften. 

Nüsse brazzeln bei jedem Wind auf Schuppendächer, Wege und Beete. Sammeln sammeln sammeln!, solange sie trocken sind. Da kommen ein paar Kilo Walnüsse zusammen. 
Immernoch verbringe ich jetzt mehr Zeit in Kundengärten als im Eigenen. Das Geschäft blüht weiter auf, was will ich mehr 💚
Die Zeit im Wandelgarten ist umso kostbarer ...und weiterhin brauche ich nicht viel zum Gedeihen beitragen.

August 2025

Der Sommer vergeht wie im Flug. Zahlreiche Projekte in Kundengärten verlangen meine ganze Aufmerksamkeit. Umso schöner, daß sich der Wandelgarten auch ohne mein Eingreifen ständig selbst neu gestaltet.
Ich brauche bloß genießen...

12.7.2025

Schon um 7.30h beginnt der große Mondmuffinbackmarathon. Vollmonde aus hellem Teig, Neumonde aus Kakaoteig und Blue Moon-Muffins mit eigenen Blaubeeren. Die Spannung steigt - wieviele Gäste werden kommen?
Letzte Räum- und Dekoeingriffe, das Verteilen aller Lichter, Kerzen, Lampions und Lichterketten. 

Und dann kommen die Gäste. 
Noch ist die Sonne da, doch in wenigen Minuten geht sie unter und leuchtet den ganzen langen Weg vom Eingangstor bis durchs neuste Kunstbauwerk des Wandelgartens.
Das vor zwei Tagen neu und endlich gebaute Mondtor (aus einem 3m Trampolinaußenring) mit Beleuchtung ist ein besonderer Anziehungspunkt und macht den Weg vom inneren in den äußeren Garten zum High"light".

Es ist ein wunderbarer Abend, nach drei richtig kalten Abenden ein warmer, gemütlicher. Danach kommen regnerisch nasse Abende...wir haben also richtig Glück!

Die Lichter setzen besondere Glanzpunkte im Wandelgarten. Wir genießen die einkehrende Ruhe und wandeln durch das Dämmerblau. 

Bis kurz vor Mitternacht genießen wir mit unseren Gästen die laue Sommernacht, haben schon die nächsten Ideen... und freuen uns auf den nächsten Mondscheingarten 2026.

5.7.2025

Wunderbare Wesen und viele Klänge verwandeln den Garten in ein sommerliches Wimmelbild.

Ein Pferd im Kohlbeet? Ein klingender Apfelbaum? Na klar! 
Rosa und orangene Johannisbeeren? Ja warum nicht?
...und endlich auch ein bisschen Regen.

Und wenn die Sonne wieder so richtig knallt, sammle ich Ringelblumen für Salbe, Tee und Tinkturen.

Vorfreude auf den Mondscheingarten

In ein paar Tagen findet der erste Mondscheingarten statt. Bis dahin müssen noch ordentlich Lichter und viele andere Kleinigkeiten, die den Mondscheingarten einzigartig machen sollen, rangeschafft werden. Obwohl ja der Vollmond nach der Dämmerung die Beleuchtung übernehmen soll - wenn nicht ein paar Wolken dazwischenkommen. 
Kommt vorbei und genießt einen ungewöhnlichen Abend im Wandelgarten!

Mittsommer, 21.6.2025

Der längste Tag ist da, und mit ihm Mohn und Hitze, welche sich gut aushalten lässt, wenn man jederzeit in die frische Kühle am Teich wechseln kann.

Felsenbirnen, Himbeeren, Walderdbeeren, Blau-, Johannis-und Stachelbeeren reifen zahlreich und machen schon fast satt auf der Runde durch die Sträucher.

13.6.2025

Seit ein paar Tagen herrscht der (Früh)Sommer im Wandelgarten. Die Rosen blühen und duften, viele weitere Duftblüten und würzige Blätter schmettern ihre ätherischen Öle in den warmen Wind. 
Im Ziergarten kann ichs zur Zeit gemütlich angehen, alles wächst am richtigen Ort auch ohne mein Zutun.
Im Gemüsegarten gehts jetzt rund, jeden Tag ist etwas anderes reif, die Radiesle sind schon fast alle geerntet, Salate ballen sich und Kohlrabis glänzen wie faustgroße Edelsteine in den Beeten. Der Fenchel und erste Zucchinis sind kurz vor "ess-mich". Einzig die Buschbohnen funktionieren dieses Jahr, aus 3 verschiedenen Läden, schon 3x in 2 verschiedenen Gärten (!, nicht Beeten!) gesteckt - NULL. Stangenbohnen, Saubohnen - die gehen. 
Ab und zu den Rasen kürzen, erste Beeren naschen, den reichlichen Walnüssen beim großwerden zuschauen... herrlich ist es grad.

2.3.2025

Sonnig wie ein Frühlingstag... doch der kühle Wind erinnert daran, daß es erst Anfang März ist. 
Winterblüte (Chimonanthus), heimischer Hartriegel (Cornus mas), Krokus und Schneeglöckchen trauen sich schon heraus. Ihnen machen auch die regelmäßigen Nachtfröste nichts aus.  Letzte/erste Beeren am Efeu erfreuen die Amseln und die Schneeheide im Walnussblätter-loswerd-Moorbeet wartet auch schon auf geflügelte Besucherinnen.

20.2.2025

Es wird richtig warm! Die letzten Eisplatten in Wasserstellen tauen auf ...und die immergrünen Pflanzen halten die Stellung, bis die Zwiebelpflanzen übernehmen.

14.2.2025

Der Valentinstag bringt ein kleines bisschen Schnee. Damit hat er die duftenden Frühblüher Winterblüte (Chimonanthus),  Duftende Heckenkirsche (Lonicera x purpusii) und Zaubernuss (Hamamelis) kalt erwischt.
Das stört die drei jedoch nicht, ihre Blütezeit ist JETZT, also wird weitergeblüht!

Das musst du gesehen haben...

Wenn du Lust bekommst, das alles live zu sehen, kannst du HIER gerne nach einer Führung anfragen!